Der ASX hat ja die gleiche Bodengruppe wie der Outlander II (CW0W), demzufolge muß ich erstmal mit ein paar Fachbegriffen um mich schmeißen
ASX/Outlander II haben einen permanenten Allrad mit elektronisch geregelter Lamellenkupllung (die ist in der mitte des Fahrzeugs und regelt die Kraftübertragung an alle vier Räder). Im Gegensatz zu "richtigen" Geländewagen gibt es keine Differentialsperre, aber einen 4WD-Lockmodus: Hier wird die Kraftverteilung der Räder auf 50:50 fixiert.
Alternativ kann man das Fahrzeug auch im 2WD (Heckantrieb abgeschaltet) oder im 4WD-Modus betreiben: Der 4WD-Modus ist standardmässig auf 90:10 eingestellt und verteilt die Kraft elektronisch über All Wheel Control (AWC), elektronische Stabilitätskontrolle (MASC) sowie die Traktionskontrolle (MATC) an alle vier Räder, je nach Schlupf: D.h. drehen die Vorderräder durch und scheint das Fahrzeug instabil zu werden, wird die Kraftverteilung auf 60:40 bis hin zu 50:50 elektronisch verändert um Traktion und Stabilität zu gewährleisten. MASC ist hier das Mitsubishi-Gegenstück zum bekannten ESP und MATC ist die elektronische Schlupfregelung.
In der Summe sind ASX/Outlander II insbesondere für den Straßenverkehr gerade bei widrigen Bedingungen wie Schnee & Eis prädestiniert. Leichte Geländegängigkeit um z.B. im Wald Holz zu holen oder mal einen wirklich tief verschneiten und nicht geräumten Buckel hochzufahren. Für schweres Gelände abseits der Straße fehlen dem Fahrzeug aber einige wichtige Kernfunktionen wie eine echte Differentialsperre, gute Achsverschränkung und einen stabilen Leiterrahmen: Den ASX/Outlander haben hier die für den Straßenverkehr deutlich komfortablere selbsttragende Chassi.
Kurzum: Outlander/ASX fühlen sich auf der Straße im Tiefschnee und auch Abseits der Straße wohl und sind für Otto-Normal-Verbraucher in allen Lebenslagen eigentlich üppig genug ausgestattet. So lange es nicht die Paris-Dakar-Rallye ist