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hosch

Rallye-Champion

  • »hosch« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 8. November 2011, 17:37

Radwechsel

Hallo "ASX-User",

da ich noch bis Mitte Dezember warten muss, eine Frage zum Radwechsel. Da ich meine Sommer-/Winterräder bisher immer selbst gewechselt habe, würde mich interessieren, ob die Gewindebolzen bei allen ASX-Modellen in der Nabe fest sitzen und ich die Felge nur drauf schieben brauch oder ob zur Befestigung der Felgen lange Radschrauben nötig sind ?(

Hintergrund: Hatte bisher bei allen Geländehopsern (SJ413, Samurai und HR-V) feste Gewindebolzen auf der Nabe und nie Probleme beim Radwechsel. Nur beim Peug 207 muste ich beim ersten Wechsel in die Werkstatt, da die Winterräder (Stahlfelge) auf dem runden Nabenring bereits nach 4 Monaten festgerostet waren und ich z.T. die Schrauben nicht mal raus bekam, da sie von hinten (aus Richtung der Bremsscheiben) angerostet waren. Würde gern wissen, was mich jetzt erwartet, denn das habe ich bei der Bestellung vergessen zu fragen...

Ach ja - noch was: Ist bei der Version ohne Ersatzrad eigentlich ein Wagenheber dabei?

Rostocker

Haudegen

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2

Dienstag, 8. November 2011, 17:42

Die Radbolzen sind fest, du brauchst also nur die Radmuttern
auf bzw. abschrauben.
Der Wagenheber ist auch babei, wenn statt des Ersatzrades nur
ein Reparaturset im ASX ist (bei mir jedenfalls).

hosch

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3

Dienstag, 8. November 2011, 17:59

Na dann fröhliches Wechseln

Hi Rostocker

Super - vielen Dank für die schnelle Antwort!

Festrosten sollte eigentlich auch kein Problem mehr sein, denn ich habe mir Alus für den Winter bestellt...

Viele Grüße

hosch

gelöschter User

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4

Dienstag, 8. November 2011, 17:59

Wagenheber / Radbolzen / Rost auf der Nabe

Nur beim Peug 207 muste ich beim ersten Wechsel in die Werkstatt, da die Winterräder (Stahlfelge) auf dem runden Nabenring bereits nach 4 Monaten festgerostet waren
Hallo,
es ist so wie Rostocker es bereits geschrieben hat, Wagenheber ist vorhanden und festgeschraubt wird mit Radmuttern.
Das festrosten von Felgen auf der Nabe ist ein häufiges Problem. Kann man aber sehr einfach vermeiden, indem man die Nabe leicht mit Kupferpaste behandelt/einschmiert. Dann flutscht das Rad beim Radwechsel sehr leicht von der Nabe.
Gruss
Desaster

hosch

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5

Dienstag, 8. November 2011, 18:04

RE: Wagenheber / Radbolzen / Rost auf der Nabe

Nur beim Peug 207 muste ich beim ersten Wechsel in die Werkstatt, da die Winterräder (Stahlfelge) auf dem runden Nabenring bereits nach 4 Monaten festgerostet waren
Hallo,
es ist so wie Rostocker es bereits geschrieben hat, Wagenheber ist vorhanden und festgeschraubt wird mit Radmuttern.
Das festrosten von Felgen auf der Nabe ist ein häufiges Problem. Kann man aber sehr einfach vermeiden, indem man die Nabe leicht mit Kupferpaste behandelt/einschmiert. Dann flutscht das Rad beim Radwechsel sehr leicht von der Nabe.
Gruss
Desaster
Das mit der Kupferpaste habe ich den "Peugi's" auch vorgeschlagen, die machten aber ein riesiges Theater bezüglich der ABS-Sensoren. In verschiedenen Foren wird das Thema Kupferpaste auch recht unterschiedlich gesehen. Am Ende hatte die Werkstatt eine graue, trockene Substanzb aufgetragen. Die Felgen rosteten hinterher nicht mehr ganz so fest.

gelöschter User

unregistriert

6

Dienstag, 8. November 2011, 18:11

Kupferpaste

Hallo,
das Theater hinsichtlich Kupferpaste kenne ich. Nachvollziehbar ist es aber für mich nicht, denn wie soll ein leichter Film Kupferpaste auf der Nabe denn die Sensoren beeinträchtigen?
Nach meiner Meinung kann da überhaupt nichts passieren.
Klar, man darf nicht nach dem Motto verfahren "Viel hilft viel"!
Gruss
Desaster

7

Dienstag, 8. November 2011, 18:23

Das behindert diese Sensoren genauso wie die Parksensoren die in einem Thread verschmutzt waren. Die "ABS-Sensoren" sind Hall-Sensoren die auf eine Änderung im Magnetfeld reagieren... jedliches Metall führt zu Änderungen im Magnetfeld und Kupfer ist nun mal ein Metall...

Übrigens: Ich habe die Räder am ASX auch schon selbst gewechselt, außer den 25% Mehrarbeit weit der ASX 5 Schrauben statt 4 pro Rad hat ist da nix besonderes dabei. Ich würde aber dringend dazu raten einen anständigen Wagenheber, ein richtiges Achskreuz und einen Drehmomentschlüssel zu verwenden, damit tut man sich um Welten leichter und die Arbeit geht viel schneller von der Hand. ;)

gelöschter User

unregistriert

8

Dienstag, 8. November 2011, 18:30

Kupferpaste

Das behindert diese Sensoren genauso wie die Parksensoren die in einem Thread verschmutzt waren. Die "ABS-Sensoren" sind Hall-Sensoren die auf eine Änderung im Magnetfeld reagieren... jedliches Metall führt zu Änderungen im Magnetfeld und Kupfer ist nun mal ein Metall...
Hallo,
und was ist dann mit dem Bremsabrieb? Da müßten die Sensoren dann ja ständig Saltos schlagen, wenn dem tatsächlich so wäre.
Bei mir hat noch kein Sensor verrückt gespielt. Und ich habe davon auch noch nichts gehört.
Außerdem wird die Kupferpaste ja auch noch von der Felge abgeschirmt, was eine Beeinträchtigung zusätzlich verhindern würde, wenn es denn tatsächlich eine solche geben sollte.
Gruss
Desaster

9

Dienstag, 8. November 2011, 19:08

Teflonspray ist unbedenklich und hat die gleiche Wirkung. Wobei ich immer etwas Graphitpaste nehme und noch nie Probleme hatte. Im übrigen glaube ich das mit der Kupferpaste nicht, denn bei meinem Motorrad hat die Werkstatt Kupferpaste auf die Rückseite der Bremsbeläge geschmiert und dort sitzt der ABS-Sensor sehr nahe an den Belägen.

labacher

Greenhorn

Beiträge: 2

Fahrzeug: 1,8 DI-D Intense

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10

Samstag, 14. Januar 2012, 20:55

Am einfachsten und billigsten geht es mit irgendeinem, auch alten Schmierfett mit oder ohne Graphit ist egal: Nabe und Felge mit Spachtel und Stahlbürste von losem Rost befreien, Fett mit einem Pinsel an den Berührungsstellen auftrage, anschrauben, mit Drehmomentschlüssel festziehen, fertig. Eine Dose altes Fett hat man meist ungenutzt im Keller herumfahren. Ich mache das schon jahrelang sowohl bei Winter- als auch bei Sommerreifen und hatte noch nie Probleme mit festgerosteten Felgen.

jojo

Rookie

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11

Sonntag, 15. Januar 2012, 11:25

Fett etc. bitte nicht auf die Flächen auftragen. - Hier werden die Kräfte zwischen Felge und Nabe übertragen!
Die Felge wird durch die Radschrauben bzw. Radbolzen mit Muttern zentriert und mit der durch das Anzugsmoment definierten Kraft auf die Nabe gepresst.
Die Kräfte dieser Pressung ermöglichen es, das Torsionsmoment zwischen Felge und Nabe zu übertragen.
Durch Fetten dieser Flächen verringern sich die möglichen Momente und die Radschrauben (bzw. Bolzen) werden auf Scherung beanspruch, worauf sie nicht ausgelegt sind.
Den zylinrischen Teil der Nabe (Zentrierhilfe bei der Montage), an der die Felge gerne festkorrodiert, darf man fetten.

Grüße JoJo