Seid ihr alle in der Diesel-Schockstarre oder warum...?

  • ... ist hier seit gestern morgen Funkstille? - Jetzt scheint es dem Diesel so richtig an den Kragen zu gehen, wenn man die Medienberichte verfolgt:


    "Das Image des Diesel hat gelitten in den vergangenen Monaten. Jetzt gibt
    es schlechte Nachrichten von offizieller Stelle. Diesel-Pkw stoßen noch
    mehr gefährliche Stickoxide aus als gedacht - und auf die neueste
    Euro-6-Norm können Verbraucher nicht zählen.°(Auto-Service.de v. 25.04.17)


    Jetzt sollen, wenn man die Forderungen der Politiker verfolgt, die Hersteller an einer "freiwilligen" Nachbesserung (zwangs-)verpflichtet werden- Ob das mal funktioniert??? - Auch von Umweltzonen auf den Autobahnen ist die Rede: Mit dem Diesel in den Urlaub zu fahren, dürfte dann wohl zum Geduldspiel werden.


    Gruß, amotion

  • Ist möglicherweise voreilig gewesen und am Ende vielleicht sogar unnötig aber aus eben diesem Grund habe ich mir den Diesel nicht gekauft, hatte bisher immer nur Benziner und wollte da meine Kilometerlaufleistung doch meist über 20000Km im Jahr liegt umsteigen aber diese politisch motivierte Unsicherheit, hat mich dann doch zum Benziner gebracht.

  • Schockstarre? - Nö!


    Es gibt bald täglich irgendeine dieser Meldungen.
    Ich lass mich davon nicht verrückt machen. Der ASX ist mein erstes Dieselfahrzeug in 34 Jahren und ich genieße den geringeren Spritverbrauch und die niedrigeren Kosten. Bei einer monatlichen Fahrleistung von etwa 25.000 km habe ich deutlich geringere Kosten wie mit meinem vorher gefahrenen vergleichbaren Benziner (Toyota RAV4).


    Laut Kraftfahrt-Bundesamt hatte zum Stichtag 1.1.2016 der Bestand an DIesel-PKW ca. 1/3 des Gesamtbestandes ausgemacht. In absoluter Zahl ca. 14,5 Mio Fahrzeuge.


    Quelle: http://www.kba.de/DE/Statistik…mwelt_dusl.html?nn=663524


    Wollen die die alle im Wahljahr von der Straße verbannen oder das auf dem Rücken der Verbraucher austragen? Daran glaube ich nicht wirklich.
    Das Dieselthema steht halt gerade im Fokus der Öffentlichkeit und es lässt sich schön Meinung drüber machen und philosophieren. :rolleyes: Das legt sich auch wieder.


    Triple-Superfour-Grüße von big-one3

    Henry Ford I.:
    "Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt...
    Deshalb beschäftigen sich auch nur wenige damit..."

  • Auch Dieselfahrer sind Wähler, die werden sich hüten, im Wahljahr Ärger zu machen. Ich denke es ist die langfristige Vorbereitung auf ein Dieselfreies Deutschland in den nächsten Jahren, was die Produktion und Neuzulassungen betrifft. Erst mal wird man die Großstädte dicht machen und dazu habe ich jetzt zusätzlich den ASX Benziner :thumbup: :thumbsup: Ausserdem ist es zumindest im R/M Gebiet Unfug, nach dem Start eines A380 und ca. 1600 Starts am Fraport, brauchen wir über unsere Autos nicht mehr zu reden...........

  • guten morgen,
    wenn ich dieses mal immer so lese wie auf dem diesel rumgehackt wird, dann dürfte auch kein flieger mehr starten.
    je sparsamer die turbinen gedreht werden umso mehr stickoxide hauen sie raus, und vom feinstaub brauchen wir auch nicht reden.
    und kat haben diese dinger auch nicht. sollen unsere politiker doch mal ehrlich sein, wasser predigen und wein in sich rein schütten.
    und e-auto, ist ok, aber ohne kohlekw und akw.
    ausserdem feinstaub besteht auch viel aus wüstensand und bremsstaub und reifenabrieb.
    sollen die städte doch mal den verkehr flüssiger gestalten, dann wäre es zumindestens veringert.
    bis in den 70ern gab es eine gute methode gegen feinstaub. strassenreinigung mit wasser.
    wenn es wenig geregnet hatte, dann war so eine nasswäsche ein probates mittel.


    grüsse jörg

  • Hallo,


    das Dieselthema ist zum weinen. Zuerst hoch gelobt und gefördert.
    Die Förderungen hat man mit Steuergelder finanziert.


    Und jetzt, sollen sie aus den Städten verdammt werden.
    Hier sind sicher wieder die Lobby der E-Fahrzeughersteller am Werk.
    Ich lebe am Land und da fange ich mit einem E-Vehikel nichts an.


    Und für den Urlaub zwei oder gar drei Stopps einzuplanen ist einfach inakzeptabel.
    Und wie wird das Ganze wieder subventioniert?
    Mit Steuergelder!


    Benzin oder Diesel? Oder gar Elektrisch?
    Wo kommt der ganze Strom den her , wenn alle auf einmal umsteigen?
    Wie hoch werden die Stromkosten dafür sein?
    Zum Glück ist der Smartmeter überall montiert.
    Zu Spitzenzeiten und verbrauch steigt dann eben auch der Strompreis.


    Ich fahre weiterhin Diesel!


    :wmat:


    LG
    Meinasx

  • Elektrokarren werden auf längere Sicht keinen vernünftigen Ersatz im Punkt Langstreckentauglichkeit darstellen. Und selbst wenn sie mal 600 Km schaffen sollten wäre das nicht ausreichend.

  • Zu erwarten ist aufgrund der Hiobsbotschaften in den Medien, dass der Dieselanteil, der zurzeit schon auf 40 % gesunken ist, aufgrund der Verunsicherung potentieller Käufer bis zum Jahresende wohl noch bis auf 30 % sinken wird. - Hinzu kommt, dass bereits Wahlkampf ist: BU-Umweltministerin (SPD) wettert gegen den Diesel (hohe NOx-Werte vor Kindertagesstätten und Schulen/greenpeace hat gemessen!) und will klare Position beziehen, während der BU-Verkehrsminister (CSU) einfach abtaucht und als Lobbyist der Automobilhersteller identifiziert wird, dem die Gesundheit der Bevölkerung egal zu sein scheint. - Daneben gibt es noch die Gerichte, die den Kommunen demnächst die Daumenschrauben anziehen werden, wenn die Grenzwerte nicht eingehalten werden mit der Konsequenz, dass die Kommunen die Innenstädte für Diesel sperren müssen. - So gesehen ist der Vorschlag der BU-Umweltministerin, dass die Hersteller 15 Milliarden Euro locker machen, um die/(alle) Diesel nachzurüsten, gar nicht mal so schlecht, nur vermutlich vollkommen unrealistisch, so dass Fahrverbote wohl unausweichlich werden werden...spätestens nach dem 24.09.2017.


    Gruß, amotion

  • So läuft es halt. Die "Entsorgung" der Diesel und den Neukauf der Millionen Nachfolger - Fahrzeuge ( E /B oder Wasserstoff etc. ), werden sie dann wieder als wirtschaftlichen Aufschwung verkaufen und Erfolg der Regierung und natürlich alternativlos. ( Lieblingswort von Merkel )

  • Liebe ASX-Freunde,
    warum macht ihr immer wieder den gleichen Fehler und traut der Politik bzw seinen Vertretern? In vielen Dingen spielen sie einfach Ping-Pong mit uns! Vor ein paar Jahren waren Diesel-Fahrzeuge die einzige Alternative zum umweltschonenden autofahren, heute sind es die größten Dreckschleudern (nicht meine Meinung)."Mit mir wird es keine Maut geben", Hr. Dobring arbeitet schon an einer anderen Lösung, die uns das Geld aus der Tasche zieht. Momentan wird das E-Auto stark beworben, woher der Strom kommt ist egal, er ist leise, umweltfreundlich und total unbrauchbar für die tägliche uneingeschränkte Nutzung. Die Akkus darf ich mieten und die Gegenden werden dafür mit Windkraftanlagen verschandelt. Wie enorm würde der Strombedarf steigen, wenn alle diese E-Autos fahren würden, der würde kurzfristig gar nicht zu decken sein. Da steht aber eben eine Lobby hinter und die muss befriedigt werden. Es geht nicht um die Bedürfnisse des Bürgers! Wer sich eine Diesel kauft, muss damit rechnen, das ein Kommunalpolitiker die Innenstadt für Dieselfahrzeuge sperrt, ob nun die Benzin-Modelle in Zukunft besser weg kommen, bleibt abzuwarten. Sollten sich tatsächlich diese Elektrokarren durchsetzen, ist das Ende der Benziner in Innenstädten vorprogrammiert. Aus meiner Sicht ist es egal, wie man sich entscheidet, man ist, früher oder später, immer der Gekniffene oder muss für seinen Spass zahlen. Natürlich werde ich für diesen Beitrag von den Grünen gesteinigt, aber unsere Gesellschaft lebt auch von der Mobilität und da müssen intelligente Lösungen her, die durchdacht, nachhaltig und realitätsnah sind, damit der Verbraucher auch mal langfristiger planen kann. Kauft euch einfach das, was aus eurer Sicht bzw euren Bedürfnissen am nächsten kommt und womit ihr am meisten Spass habt und zum Vergleich mit dem Ausstoss eines Flugzeugs muss man wohl einberechnen, das der bei Flieger zwar hoch ist, aber pro Passagier dann doch weniger ist, als bei einem Auto.


    Grüße von Harry mit zornigen 117PS-Benzin unter dem Hin...
    und Schönes Wochenende

  • Liebe ASX-Freunde,
    warum macht ihr immer wieder den gleichen Fehler und traut der Politik bzw seinen Vertretern? In vielen Dingen spielen sie einfach Ping-Pong mit uns! Vor ein paar Jahren waren Diesel-Fahrzeuge die einzige Alternative zum umweltschonenden autofahren, heute sind es die größten Dreckschleudern (nicht meine Meinung)."Mit mir wird es keine Maut geben", Hr. Dobring arbeitet schon an einer anderen Lösung, die uns das Geld aus der Tasche zieht. Momentan wird das E-Auto stark beworben, woher der Strom kommt ist egal, er ist leise, umweltfreundlich und total unbrauchbar für die tägliche uneingeschränkte Nutzung. Die Akkus darf ich mieten und die Gegenden werden dafür mit Windkraftanlagen verschandelt. Wie enorm würde der Strombedarf steigen, wenn alle diese E-Autos fahren würden, der würde kurzfristig gar nicht zu decken sein. Da steht aber eben eine Lobby hinter und die muss befriedigt werden. Es geht nicht um die Bedürfnisse des Bürgers! Wer sich eine Diesel kauft, muss damit rechnen, das ein Kommunalpolitiker die Innenstadt für Dieselfahrzeuge sperrt, ob nun die Benzin-Modelle in Zukunft besser weg kommen, bleibt abzuwarten. Sollten sich tatsächlich diese Elektrokarren durchsetzen, ist das Ende der Benziner in Innenstädten vorprogrammiert. Aus meiner Sicht ist es egal, wie man sich entscheidet, man ist, früher oder später, immer der Gekniffene oder muss für seinen Spass zahlen. Natürlich werde ich für diesen Beitrag von den Grünen gesteinigt, aber unsere Gesellschaft lebt auch von der Mobilität und da müssen intelligente Lösungen her, die durchdacht, nachhaltig und realitätsnah sind, damit der Verbraucher auch mal langfristiger planen kann. Kauft euch einfach das, was aus eurer Sicht bzw euren Bedürfnissen am nächsten kommt und womit ihr am meisten Spass habt und zum Vergleich mit dem Ausstoss eines Flugzeugs muss man wohl einberechnen, das der bei Flieger zwar hoch ist, aber pro Passagier dann doch weniger ist, als bei einem Auto.


    Grüße von Harry mit zornigen 117PS-Benzin unter dem Hin...
    und Schönes Wochenende

    Kommt drauf an wie viel Personen im Flieger sitzen. Nicht alle sind ausgebucht. Ganz abgesehen davon, wenn Politiker für eine 10 Minuten-Rede über den Atlantic fliegen. Dann gibt es noch den internationalen Schiffsverkehr und die Kreuzfahrer. Aber man wählt den Weg des geringsten möglichen Widerstandes. Das ist halt der deutsche Dieselfahrer, den hat man per Gesetz fest im Griff.

  • Moin, ich erlaube mir mal den Versuch einer differenzierten Betrachtung (gleichwohl ist dies meine rein persönliche Meinung). Das ganze Thema wird doch reichlich emotional diskutiert.



    Fakt ist, dass Politiker in den seltensten Fällen offen und transparent kommunizieren. Fakt ist, dass Diesel KFZ Schadstoffe ausstoßen und zwar weit mehr, als bisher (offiziell) bekannt (übrigens auch der ASX - zumindest als 2.2). Fakt ist, dass die gelobte Direkteinspritzer Technik einen guten Teil dazu beiträgt. Fakt ist, dass es einen "sauberen" Diesel rein technisch nicht geben kann. Fakt ist, dass auch Benziner Schadstoffe ausstoßen und auch weit mehr als bekannt. Fakt ist, dass sich auch hier die Direkteinspritzer Technik negativ auswirkt. Fakt ist, dass die Automobilhersteller und die Politiker entgegen besseren Wissens den Kunden aus rein wirtschaftlichen Gründen hintergehen/täuschen. Fakt ist, dass die organischen Ressourcen endlich sind. Fakt ist, dass die allermeisten Autofahrer von egoistischen Motiven getrieben sind - sei es beim Fahren selbst oder bei der Wahl des Fahrzeugs. Spaß als Motiv ist aus meiner Sicht armselig angesichts der Klima- und Luftqualität. Fakt ist, dass der Individualverkehr nicht ausschließlich maßgeblich für die Klimaentwicklung ist. Fakt ist, dass das Klima durch den Individualverkehr beeinträchtigt wird. Fakt ist, dass die Anpassung der Fahrweise mehr bewirken würde als die teure Entwicklung von Technik, die dann lediglich im Labor genutzt wird (die "besten" Schadstoffe sind die, die gar nicht erst erzeugt werden). Fakt ist, dass vorhandene Technik nicht richtig genutzt wird, weil die Handhabung unbequem ist (regelmäßiges, auch kurzfristiges, Nachfüllen von Adblue wird als Zumutung empfunden).


    Solange der einzelne Mensch den Blick ausschließlich auf sich selbst richtet und nicht auch auf die Umwelt und die Mitmenschen, wird das Thema absurd bleiben.


    Das gilt im Grunde bei allen gesellschaftsrelevanten Diskussionen.


    VG

  • Das ist doch reine Ideologie, als Grüner darf man Autos nicht gut finden. Ansonsten hat der mann hin und wieder gar keine schlechten Ideen...z.B. ÖPNV

  • Das ist doch reine Ideologie, als Grüner darf man Autos nicht gut finden. Ansonsten hat der mann hin und wieder gar keine schlechten Ideen...z.B. ÖPNV

    Doch Ideen die haben die Grünen. Vorige Woche ist die NRW Spitzenkandidatin, mit Ihren Audi A8 zu einem E-Mobil gefahren worden, mit dem sie dann zu einem Wahlkampf- Auftritt "gestromert" ist. Focus Reporter haben sie erwischt.

  • Warum wird eigentlich wieder nur auf den PKWs rumgehackt? Warum sorgt man nicht endlich wirklich mal dafür, dass der Güterferntransport von der Straße wegkommt? Warum schaffen es einige moderne LKW, weniger Schadstoffe auszustoßen als ein PKW? Warum schauen die deutschen Kontollbehörden weg, wenn LKW mit manipulierten Abgasreinigungen herumfahren?


    Mich würde mal interessieren, wie sich der Diesel-Gesamtverbrauch zwischen LKW und PKW aufteilt und wie der Schadstoff-Gesamtausstoß sich aufteilt. Leider finde ich dazu keine Statistiken. Nun könnte man ja argumentieren, dass Individualverkehr schlimmer sei als Gütertransport, aber wenn der ÖPNV halt nicht funktioniert, muss man eben individuell fahren.


    Und manchmal muss es halt auch einfach nur eine Alternativstrecke geben, die geplant, aber nicht gebaut wurde. Dann hätte Stuttgart heute kein Feinstaubproblem. Aber man muss ja immer mitten durch Stuttgart durch...

  • Warum sorgt man nicht endlich wirklich mal dafür, dass der Güterferntransport von der Straße wegkommt?


    Das kann Dir jedes produzierende Unternehmen und vor allem jeder Importeur von Seefracht bestätigen. Hier wurde Jahrzehnte lang versucht, die Bahn zu einer akzeptablen und mehrheitsfähigen Mitarbeit zu bewegen. Aber gegen den trägen Dampfer "Deutsche Bahn" ist selbst die Telekom ein schnittiger Mercedes.


    Der eine oder andere von euch kennt dies sicher aus der beruflichen Praxis. Und ich verstehe bis heute nicht, warum die Bahn nicht in der Lage ist die geeignete Infrastruktur aufzubauen obwohl die Gleise schon liegen. Entweder sind die Straßen immer noch nicht voll genug, oder der Diesel ist immer noch zu billig. Irgendwas muß die Bahn von ihrer eigenen Kannibalisierung abhalten.


    Schiffstransporte gut und schön, aber der Rhein ist glaube ich schon voll genug damit.


    Klar, es gibt das von den Unternehmen forcierte rollende Lagerhaus. Alles must just in time geliefert werden, und sei es nur damit keine Kosten für Lager oder Kapitalbindung entstehen. Und trotzdem bin ich überzeugt daß viele auf die Bahn umstellen wollen und können. Dazu bedarf es aber einer berechenbaren Logistik, wie sie heutzutage im Brief- und Kuriergewerbe Standard ist.

    style7,ASX.png


    :P Wer mit der Herde geht, kann nur den Ärschen folgen :P

  • Zu all den furchtbar klugscheisserischen blöden Sprüchen unserer Lügenbarone ( Politiker) passt das folgende besser als je zuvor:


    "...und solange man in chinesischen Flüssen seine Fotos entwickeln kann, ist es nicht sehr sinnvoll, den autobedingten CO2 Ausstoß mit unfassbarem Aufwand um 0,02% zu senken."
    (Zitat: Bodo Buschmann, Geschäftsführer Brabus GmbH)