Beiträge von Wolfobert

    Genau, schon 3 Sets von Ebay mit eingebohrten Sensoren an 3 verschiedenen PKW verbaut, alle funktionieren seit über 2 Jahren.

    Der Bohrer ist mit dabei und es ist echt keine große Arbeit, wenn man bisschen Ahnung vom Montieren hat.

    Hallo.

    mein Benziner-ASX (EZ 2013, ca. 115.000 km) hat ein Problem, das ausser mir wohl keiner hat, jedenfalls suche ich schon seit einem Jahr nach erfolglos nach einer Lösung:

    Angefangen hat es vor über einem Jahr von heute auf morgen an einem kalten Wintermorgen, nach dem Starten klickerte der Motor vor sich hin. Für mich ein klarer Fall, die Hydrostössel brauchten Öl - allerdings war genug Öl drin und Hydrostößel gibt es keine.

    Seither suche, überlege und analysiere ich, was es sein kann:

    Folgende Fakten:

    + Es hört sich an, als ob die Hydros oder die Ventile klappern (Ich bilde es mir nicht ein, ich wurde schon mehrfach auf meine"klappernden Ventile" angesprochen).

    + Je kälter, je lauter, es verschwindet aber auch im August im Stau nicht, sondern bleibt als leises Tickern.

    + Es beginnt ganz klar ab 1500 1/min und verschwindet oberhalb ca. 2000 1/min allmählich (diese Grenze kann ich nicht so genau angeben, weil dann Krach durch Motordrehzahl, Fahrt usw. dazukommen.)

    Sommers reicht ein bisschen Warmlauf bzw. ich schleiche unter 1500 1/min durchs Wohngebiet, dann wird es leiser, winters braucht es deutlich länger, bis es leiser wird.

    + Interessant: Sobald ich den Fuß minimal vom Gas nehme, verschwindet das Geräusch, sprich, es ist nur unter Last da und kommt beim Weiterfahren wieder.


    Was ich schon unternommen/ überprüft/probiert habe:

    # Neuer Steuerkettenspanner , original Mitsubishi: Ich habe im www so gut wie keinen Kettensatz gefunden, was eigentlich ein Zeichen sein dürfte, das die Steuerkette zumindest beim Benziner kein Problem ist. Der ausgetauschte Spanner hat auch keine erkennbaren Fehler aufgewiesen. Weil beim ASX der Spanner praktischerweise nach Entfernen eines Blechdeckels raus- und reingefummelt werden kann, konnte ich den Zustand der restlichen Teile nicht überprüfen, aber die Kette selber sass straff auf den Nockenwellenrädern und ließ sich auch nicht abheben, also dürfte sie nicht das Problem sein.

    # Diverse Ölmarken mit verschiedenen Viskositäten erfolglos durchprobiert. (Von daher möchte ich auch einen Pleuellagerschaden ausschließen, der sich ja u.a. in Ölspänen im Öl erkennen lassen soll, ausserdem ist das Geräusch oben im Motorkopf zuhause.)

    # Ventilspiel überprüft: Es ist perfekt im geforderten Bereich (Eigentlich können es die Ventile auch nicht sein, weil die sich ja ständig bewegen, was gegen das Verschwinden des Geräuschs beim Gaswegnehmen spricht)


    Blöderweise kann ich das Geräusch nicht mittels Schraubenzieher-Stethoskop lokalisieren, weil es eben nicht nur die Drehzahl, sondern auch die Last braucht, daher kann ich es im Stand nicht reproduzieren.


    Verdächtige:


    -Einspritzung? Da kenne ich mich nicht so aus, kann sie diese Geräusche machen? Ich habe die 4 Düsen/Ventile öfters am kalten Motor abgehört, jede klingt bisschen anders, aber ob die dann unter Last klappern können?

    -MIVEC? Mein Hauptverdächtiger! Die verstellt ja in einem bestimmten Drehzahlbereich die Einlass-Ventile, was ja mit dem definierten Drehzahlbereich und dem Verschwinden bei fehlender Belastung passen könnte und wenn man sich die schematischen Darstellungen auf YouTube anschaut, wo mittels Öldruck die Nockenwelle im Kettenrad verdreht wird, könnte auch der Zusammenhang mit der Außentemperatur bzw. mit der Öltemperatur passen.

    Aber: Auf YouTube sind ja massig Filme mit diesem Problem bei VW und BMWs zu sehen. Wenn dort aber der Stecker des Öl-Steuerventils abgezogen wird, verschwindet dort das Geräusch - bei meinem ASX aber nicht. Bei den VWs ist das Ventil meist verschmutzt, meins nicht. Ich habe es auch schon ausgebaut , bzw. das, was ich dafür halte, weil es an der richtigen Stelle im Bereich des Nockenwellenrads sitzt (siehe Foto) und an der Batterie angeschlossen und es funktioniert. Da das Teil relativ offen ist, vermute ich, das es komplett im Ölbad liegen muss. Kann es sein, das der Zylinderkopf zu wenig Öl hochbekommt, weil eine Förderleitung oder so vielleicht zu ist und daher kein Öldruck ins MIVEC kommt. Testen möchte ich das am laufenden Motor nicht, könnte eine ziemliche Sauerei geben?


    Gibt es noch andere Verdächtige?


    (Den Tipp mit der Werkstatt mag ich nicht. Mit einem konkreten Defekt hingehen ist okay, aber ein Klappern im Motor? Damit wäre die Auslastung des Personals in Zeiten von wenig Arbeit vorläufig gesichert.)


    Ich würde mich über weiterführende, helfende Tipps freuen, aber auch, wenn man eine Fehlinterpretation von mir korrigiert.

    Danke.


    asx-forum.de/attachment/3758/

    War in jungen Jahren mit meinem Erstwagen bei einem Kumpel, als ich weiterwollte, war es draussen a...kalt, die Scheiben extrem vereist. Ich kratzte alles schön frei, fuhr los und konnte zuschauen,, wie die Frontscheibe allmählich wieder zufror. Ich taute mit der Hand während der Fahrt ein Guckloch in die Frontscheibe und hätte trotzdem fast den Polizisten überfahren, der mich für eine Kontrolle anhalten wollte. Ich bekam natürlich einen Strafzettel wegen Fahren mit vereisten Scheiben und der Polizist ermahnte mich, zukünftig nur noch mit freien Scheiben zu fahren "Warum haben sie die Heizung nicht ein bisschen warmlaufen lassen?" Als ich mein Dilemma mit dem verbotenenen Motorenwarmlaufen erklärte, meinte er, dann müsste ich mich für entscheiden, was unterm Strich für mich günstiger wäre "Sie hätten mich ja beinahe überfahren!"

    Meine Entscheidung habe ich damals für mich getroffen und bin dafür auch noch nie belangt worden.

    Man könnte sich jetzt fragen, warum die Kamera nicht im Werk bei der Auto-Montage ans Radio angeschlossen wurde?

    Vielleicht, weil keine Kamera eingebaut ist ? Das würde auch erklären, warum Du in der Heckklappe nichts findest.

    Falls dem so wäre und du selber eine nachrüsten willst, es gibt hier im Forum viele Threads dazu.

    Ich kenne 2 Lösungen, um das Start-Stop zu deaktivieren, jeweils über ein elektronisches Anbauteil.

    Das eine vertreibt ein User hier im Forum als selbstgebaute Platine, es gibt auch einen Thread dazu, (den finde ich jetzt auf die Schnelle nicht, bitte selber suchen), ich habe das Teil seit mindestens 2 Jahren problemlos verbaut. Bei diesem Gerät müssen 3 Kabel an dem Schalter für das Start-Stop angeschlossen werden, die Funktion lässt sich auch schnell deaktivieren.

    Die andere Lösung ist praktisch dasselbe, das habe ich mal im Internet gefunden, als ich etwas anderes recherchiert habe. Auch ein Elektronikbauteil, das von einem Autozubehörshop vertrieben wird und für diverse PKWs angeboten wird.Auch bitte selber suchen...

    Du hast recht und manche Anbauteile nerven mich auch, aber mich nervt es auch, wenn ich im einem Forum was Technisches frage und dann entweder über die aktuelle Gesetzeslage aufgeklärt oder alternativ in die Werkstatt geschickt werde.

    P.S. Ich glaube , an Deiner Tastatur ist die Taste fürs Großschreiben kaputt?!;)

    Beim Entlüften mit der klassischen Pump-Methode sollte man das Bremspedal mit einem Kantholz unterlegen, damit man es nicht so weit rein drücken kann, weil man im normalen Fahrbetrieb das Pedal auch nicht bis zum Bodenblech durchdrückt, spricht, der "Kolben" taucht nie ganz ein, dadurch kann sich dort im Laufe der Jahre beispielsweise eine Ablagerung bilden und wenn man dann beim Entlüften das Pedal dann ganz durchdrückt, kann diese Ablagerung den entsprechenden Dichtring im Zylinder beschädigen, was mir aber in Jugendjahren, als ich dies noch nicht wusste, aber nie passiert ist. (Was für ein langer Satz :P). Besser ist die Methode, wo man mit (reduziertem) Luftdruck über einen entsprechenden Deckel Überdruck auf den Bremsflüssigkeitsbehälter aufbringt, dann kann man ringsum die Bremsen ohne Pumpen entlüften, man darf nur das Nachgiessen zwischendurch nicht vergessen, sonst war es vergebens.

    Und Bremskolben-Rückdreher-Sets kann man bei den üblichen Onlinestellen für ca. 30 Euro kaufen. Mit den vielen kombinierbaren Bestandteilen sind dann so ziemlich alle Bremsentypen abgedeckt.

    Wenn ich es noch richtig weiss, ist in unserer Umgebungsluft schon ziemlich viel Stickstoff drin, von daher...

    Vor etlichen Jahren sollten die Reifen mit Stickstoff leichter rollen, so in Hinblick auf Beschleunigung und Spritsparen.