Beiträge von Alb-Eclipse Cross

    Die Frage von Mika kann man nur unterstreichen.


    Ich bin zwar auch noch relativ neu hier und habe auch schon den ein oder anderen nützlichen Tip gelesen.


    Aber überrascht und auch etwas enttäuscht bin ich von der Vehemenz, mit der hier teillegale oder sogar illegale Veränderungen diskutiert und z.T. auch umgesetzt werden.

    Das alles mit dem Grundtenor: " ........ wie krieg' ich's hin und wie verschleiere ich's am Besten, damit es nicht entdeckt wird".


    Das kenne ich aus anderen Foren für WoMo und WoWa nicht. Schade, für mich trübt es etwas den ansonsten guten Eindruck des Forums.


    Grüße

    vom Älbler

    @ kc85

    Ist der Dämpfertest bei der HU wirklich obligatorisch ? ?

    Laut Internet (Fach- und Forenbeiträge) gibt es keinen eindeutigen Beleg dafür.

    Dafür wird dort aber oft vor verschlissenen Stossdämpfer als versteckter/unerkannter Gefahr gewarnt.


    Ich kenne genug Werkstätten und Prüfstellen, wo die HU abgenommen wird, die zwar über einen Bremsenprüf-, aber keinen Rüttelstand verfügen.


    Beschränkt sich die Stoßdämpferprüfung dort auf "3x kräftig auf die Karosserie drücken und schauen, ob und wie oft sie nachschwingt" ?


    Da ist mir ein kostenloser Rüttelstandtest beim ADAC schon lieber, zumal ich den machen kann, wann immer ich es für nötig halte und nicht nur alle 2 Jahre, wenn ich zum meistens 'Unfreundlichen' gebeten werde.


    Grüße vom Älbler

    Im Prinzip kann man die angegebenen Laufleistungen mit einem Stoßdämpfersatz ja toll finden.


    Aber Aussagen wie "ohne Probleme" sind wirklich nur relativ zu sehen.


    Stoßdämpfer altern langsam und die Minderfunktion ist schleichend. Das Üble daran, man gewöhnt sich daran und bemerkt es kaum/nicht.


    Ich bin vor Jahren mal heftig überrascht worden, als ich mit einem Patrol GR mit ca. 110.000 km (ohne Geländeeinsatz) einen kostenlosen Stoßdämpfertest des ADAC wahrgenommen habe.


    Alle 4 Dämpfer wiesen deutliche Minderfunktion auf. Das betrifft z.B. gerade auch die Haftung der Reifen auf unebenen Untergrund; sie springen einfach öfter und heftiger, ohne daß man das als Fahrer als Komforteinbuße wahrnimmt.

    Der GR bekam dann Monroe Gas-Magnun spendiert. Hätte ich vorher gewußt, was die leisten, hätte ich die orig. NISSAN-Dämpfer schon im Neuzustand rausgeschmissen !


    Nach diesem Erlebnis sehe ich Laufleistungen von ~120.000+ km mit einem Stoßdämpfersatz doch sehr kritisch und schaue immer mal wieder, daß ich bei entspechendem Alter einen ADAC-Stossdämpfertest erwische. (Für Mitglieder meist kostenlos).


    Grüße

    vom Älbler

    Na primel,


    das Verhalten ist sicher nicht ungesetzlich, aber ich finde es dennoch verwerflich !


    Einfach mal schnell alles mitnehmen, was eben nur geht.

    Na ja, wenn jeder nur an sich denkt, ist auch an alle gedacht !


    Ich nenn' es einfach mal "Subventions- und Zuschusserschleichung" , auch wenn's rechtmäßig ok ist.



    Ohne Gruß

    der Älbler



    P. S.

    @ Papa Daf


    Das mit dem Unterwegsstrom seh' ich auch so. Hatten wir ja schon mal an anderer Stelle diskutiert.

    alexander74

    Zitat: "Weil es sich rechnet."


    Die Rechnung würde ich gerne mal sehen.


    Für mich kosten die 60 km E-Reichweite mit Solar erzeugt 2,10 € ; von E-Dealer bezogen ~4,20 € .


    Das entspricht etwa 1,4 l bzw. 2,80 l E-10 Benzin. Damit fahre ich keine 60km.

    Und wenn bei flotter Fahrweise füt den Autor nach 350 bis 400 km Nachtankbedarf besteht, dürfte er es auch nicht schaffen.


    Also, ich bin gespannt, wie die Rechnung aufgehen soll ?


    Gruß

    Älbler

    Wenn sich die Bohrungen durch Korrosion vergrößert haben, handelte es sich dabei um Rost ? oder um sogenannten Lochfraß (bei Alu) ?


    D.h.: besteht das Abdeckblech aus Aluminium bzw. einer Alu-Legierung ?


    Wenn das der Fall ist, bringt es garnichts, bei der Reparatur Edelstal-U-Scheiben und Muttern zu verwenden. Ganz im Gegenteil.


    Denn Alu und Edelstahl vertragen sich im direkten Kontakt überhaupt nicht. Vor allem, wenn auch noch eine salzhaltige (Streusalz) Umgebung vorliegt. Der Alufraß legt dann an der Kontaktfläche erst so richtig los.

    Das weiß z.B. jeder Bootseigner und vermeidet diese Kombination, wie der Teufel das Weihwasser.


    Wenn der Kunststoff hitzebeständig genug ist, ist die Lösung von Wolfobert sicher die beste.


    Gruß

    vom Älbler

    @ Papa Daf


    Hallo Jörg,


    deinen (Zug-)Erfahrungen kann ich in einigen Belangen zustimmen.

    Mit 1100 kg am Haken meines EC PHEV schmilzt auch bei mir der Stromvorrat wie Schnee in der Sonne.

    Allerdings war ich damit, zwar im bergigen Gelände, aber nur auf Kurz- und mittleren Strecken unterwegs.

    An den Rand der absoluten Elektroabwesenheit habe ich ihn dabei aber noch nicht gebracht.


    Auch zwei abgedeckte Räder auf der Hängerkupplung bei 125 km/h auf 660 km Autobahn haben nicht zu diesem Zustand geführt, obwohl die Räder wg. der Coupeform des EC merkbar im Winddruck standen. Der Verbrauch war dabei ~ 8,7 L/100 km.


    Somit möchte ich nach meinen bisherigen Erfahrungen mit dem EC PHEV deiner Aussage :"der Phev ist eher ein Stadtauto" für den Crossi (noch) nicht zustimmen.


    Grüße

    Älbler Jürgen

    @ Wolfobert


    Hast schon recht recht mit dem Verweis auf die Grundfrage des Threadereröffners.


    Irritierend fand ich dort nur die Passage, Zitat:

    "Hat jemand Erfahrung ob der Benziner dieses Gewicht packt oder geht der Motor kaputt und ich muss Angst haben am Berg stehen zu bleiben?"


    Darauf bin ich in der ersten meiner Antworten auch eingegangen.

    Wenn Mitsubishi den Betrag von xxx-kg für Anhänger freigibt, sollte bei der Anwendung derselben weder der Motor kaputt gehen, noch das Auto am Berg stehen bleiben.


    Ich verweise nochmal auf das Smart Cabrio, das mit einem 450 kg Hänger (max. zul. Anhängelast) selbst beim Einsatz auf der bergigen Schwäbischen Alb nie in eine solche Situation kam.

    Ob das aber Spaß macht oder sich nur etwas mühsam realisieren lässt, ist aber eine ganz andere Frage.


    Auf der anderen Seite ist man bei der Urlaubsfahrt ja auch nicht auf der Flucht und es fällt weniger ins Gewicht, wenn es mal etwas geruhsamer zugeht.

    Für z.B. die tägl. Arbeit mit einem schwereren Hänger würde ich mir den Einsatz des 1.6er ASX nach euren Erfahrungen doch reiflich überlegen.


    Grüße

    vom Älbler

    Habe heute den Rückruf zum FCM von Mitsubishi per Brief bekommen.

    Wird demnächst bei meinem EC - PHEV erledigt und dauert ca. eine 1/2 Stunde. Man kann also drauf warten.


    Grüße

    vom Älbler

    @ Wolfobert


    Hallo,

    deiner Avatarunterschrift entnehme ich, daß es sich bei deinen Fahrten um einen ASX 1,6 l Benziner handelte. Dabei sind 1600 cm ein eher kleiner Hubraum und PS und Drehmoment kenne ich nicht.

    Da kommt dann wieder die Sache mit dem höheren Drehmoment der Diesel ins Spiel. Ein Benziner will eher durch Drehzahl bei Laune gehalten werden und das heißt nun mal kräftig schalten (= Stepptanz auf dem Bodenblech und heftig Treibstoff umrühren 😉).


    Bei dem Crossi PHEV erwarte ich da keine Probleme, da er immer auch über die E-Maschinen antreibt und ja so etwas wie eine Automatikfunktion aufweist.

    Elektromotoren haben vom Anlaufen an immer ein hohes Dremoment sofort parat und der Benziner powert einerseits die E-motoren und unterstützt ggf. auch noch direkt über den Zugriff auf die Vorderachse.


    Und wie geschrieben, wenn Mitsubishi ihn für 1500 kg freigibt, wird er die auch packen.


    Grüße

    vom Älbler

    Hallo,


    woher kommen eigentlich diese "Sorgen", mit einem Benziner keinen größeren Anhänger ziehen zu können ?

    Früher konnte man mit den alten Wirbelkammerdieseln ein Gespann kaum bewegen. Mit ihrer oft minimalen Leistung hatten sie oft genug Probleme, den beladenen PKW selbst ohne Anhänger zu bewegen (z. B. MB 180 D).


    Vor einen großen Wohnwagen kam z. B. ein Opel Rekord oder Opel Kapitän als Benziner und selbst ein 34 PS - Käfer "schleifte" einen ERIBA Puck oder Troll über die Alpen gen Italien.


    Anfang der 80er Jahre führte ich selber 2x einen 1800 kg - Bootstrailer mit einen 2.0 l FORD-Granada Benziner von Süddeutschland bis nach Norddänemark, ....... und das ohne jedes Problem.


    Fazit: Wenn das Fahrzeug eine xxx kg-Anhängelast vom Hersteller genehmigt bekommen hat, kann es diese auch bewältigen.


    Natürlich schaffen das die heutigen Diesel dank bärigem Drehmoment bei niedrigeren Drehzalen meist souveräner als Benziner, aber die Benziner kommen auch zurecht, wenn auch bei höherem Verbrauch.


    Aber für jemand, der nur 1-2 x im Jahr mit WoWa in Urlaub fährt, sollte dieser Punkt eher untergeodnet sein.


    Ich habe meinen Crossi PHEV auch bereits auf der Kurzstrecke mehrmals erfolgreich mit einem ~1100 kg Hänger bewegt. Ich hätte auch kein Problem damit, ihn mit dem Maximum von 1500 kg im Schlepp selbst auf Langstrecken zu fahren.


    Selbst das 700 ccm-Benziner Motörl meines Smart Cabrio hat mir vor Jahren den wiederholten Einsatz mit einem 450 kg Anhänger nicht krumm genommen.


    Somit allzeit gute Fahrt, ..... mit was auch immer.


    Grüße

    vom Älbler

    @Rallye-Champion & DP95



    in einigen Punkten liegt ihr schon richtig, aber man muss die Sache wohl etwas differenzierter sehen.


    Ich kann die Vor- und Nachteile von einem Diesel (V-Klasse 300d 4matic) und die Vor- und Nachteile eines Benziner PHEV jeden Tag erfahren.

    Zum Thema Kosten:

    Etwa 92-95% meiner Nahstrecken fahre ich rein elektrisch (~60 km Reichweite Ø). Da verbrauche ich ca. 12 kw. Da ich mit eigener Solaranlage lade, kostet mich die Kilowattstunde 0,17 €, da ich für sie keine Netzvergütung bekomme. Also, 12 x 17 Ct. = 2,04 € .

    Also fahre ich 60 km für 2 €, da dürfte ein Diesel somit nur 1,4 l und ein Benziner sogar nur 1,3 l für die gleiche Strecke brauchen.


    Zum Thema Laden:

    Mit einem PHEV musst du nicht an der Autobahn oder sonst wo laden und/oder warten. Ganz einfach tanken und ganz ohne Strom tut's ein Plug-in-Hybrid auch. Ein Tankstopp auf 660 km empfinde ich nicht als zu viel und das mit der Elektrotanke habe ich nur aus Interesse probiert.


    Und Fahrspaß dürfte ich mit meinem Benziner-PHEV auch nicht weniger als mit einem reinen Benziner oder Diesel haben.

    Und in der Anschaffung lag der Preis der Intro-Edition dank 9.000,- € Elektroförderung für die gebotene Ausstattung auch in einem durchaus attraktiven Bereich.


    Fazit: Es gibt zur Zeit noch nicht die e i n e Ideallösung (für reine E-Fahrzeuge stimme ich euch ja auch voll zu), aber es besteht immerhin die Möglichkeit, das jeder für sich eine akzeptable Lösung in diesen Umbruchzeiten findet.


    Und übrigens, ........ reines elektrisches Fahren hat echt was ! ! !


    Grüße

    vom Älbler

    Der EC-PHEV als Fahrradtransporter auf Langstrecke


    Letztes Wochenende mussten 2 E-Bikes nach Norden ins Sommerdomizil gebracht werden (660 km).

    Sie fanden Platz auf dem Anhängerkupplungsträger des Crossi. Allerdings aus Gewichtsgründen ohne Akku, aber unter einer gut verspannten Haubenabdeckung.


    Der Crossi hat diese Sache gut gemeistert. Bis 125 km/h standen die Räder ruhig im Rückspiegel, darüber machten sich erste Schwingungen bemerkbar.

    Auch ansonsten schwer beladen, betrug der Verbrauch mit Tempomat bei besagten 125 km/h im reinen Verbrennerbetrieb 8,7 l/100 km. Für mich akzeptabel.


    Weniger erfreulich war ein Erlebnis mit der eon-Ladesäule auf der Raststätte Rhön-West. Einfach aus Interesse wollte ich mir das Fremdladen mal ansehen.

    Mit der eon-App kam über den ChadeMo-Stecker keine Ladeverbindung zustande. Keine Erkennung des Fahrzeugs.

    Mit der Maingau -App wurde der ChadeMo-Stecker zwar verriegelt, aber es floss kein Strom.


    Beide Apps erkannten allerdings den Typ2-Stecker und luden auch Strom. Aber Typ2 ? ....... Ich will ja nicht Stunden auf dem Platz verbringen und so bin ich halt weiter "verbrennert".


    Eine Sache stört mich allerdings beim Crossi doch.

    Ich finde im Infotainment (Radio) bisher keine Mute-Taste. Und irgendwie ist es doch umständlich, auch wenn ich nur mal kurz Ruhe haben will, immer die Lautstärke voll runter und dann wieder rauf zu regeln. Hab' ich da was übersehen ?


    Ansonsten waren die ersten 4000 km in 3 Monaten nur erfreulich !


    Grüße

    vom Älbler